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Sonntag, 05. September 2010
| Saisonanalyse der 1. Mannschaft |
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| Geschrieben von: Werner Malischke |
| Samstag, 19. Juni 2010 um 11:23 Uhr |
Es war eine Bezirksligasaison nach dem Aufstieg, die geprägt war von Extremen.Bis zur Winterpause im Dez. 2009 war es eine reine Erfolgsstory. Mit dem Kreispokalsieg und Tabellenplätzen 1-5 in der Meisterschaft waren wir auf der Überholspur. Diese Leistungen und Erfolge der Mannschaft wurden durch die Grundtugenden wie Trainingsfleiß, Teamgeist, Engagement und vor allen Dingen Disziplin. Dazu gesellte sich in einigen Spielen das nötige Glück. Mit Ausnahme von Dennis Roda blieben wir auch vom Verletzungspesch verschont. Es formierte sich eine" Elf ", die nur auf wenigen Positionen einmal verändert werden musste und die taktische Vorgaben sowie das wichtige Defensivverhalten lebte. Die Trainingsbeteiligung lag im Bereich von 80%. Alle Spieler hatten den Ehrgeiz, ihren Stammplatz zu verteidigen. Es herrschte der so wichtige Konkurenzkampf. In der Winterpause musste dann eine große Selbstzufriedenheit in die Köpfe der Spieler gekrochen sein. Der notwendige Erhalt der Fitness wurde vernachlässigt. Einige erschienen teilweise mit erheblichen Gewichtszunahmen zum 1. Training in 2010. Die häufigen Laufeinheiten auf Grund der Schneeverhältnisse, konnten die Defizite nicht ausgleichen, weil es eine noch nie dagewesene schlechte Trainingsbeteiligung gegeben hatte. Das ist für jeden Trainer, insbesondere für mich, eine schlimme Zeit. Man ist einfach machtlos. Ich hatte geglaubt, meine Spieler mit dem positiven Fußballvirus infiziert zu haben. Aber da wurde ich eines Besseren belehrt. Die Grundtugenden aus der Hinserie wurden mit Füben getreten. Auszeiten statt Trainingsfleiß, Überheblichkeit und Selbstüberschätzung statt Teamgeist. Rote Karten und Meckereien statt Disziplin. Ständige Verletzungen und Erkrankungen der sogenannten Leistungstäger rundeten das ganze Desaster ab. Es konnte sich keine klare Stammelf mehr bilden. Ständig musste Mannschaft und auch das System geändert werden.Es fehlten der Wille, der letzte Biss bei jedem einzelnen. Die Fehlerquote im Abwehrverhalten war schier unglaublich. In jedem Spiel gab es Gegentore durch individuelle Fehler von Spielern.Kein Spieler konnte an die Form der Hinserie anknüpfen, alle liefen der Musik hinterher. Ich hoffe, das es nun auch der letzte begriffen hat:" Ohne Training und der richtigen Einstellung kann man in diesem wunderbaren Mannschaftssport nichts erreichen". Aus Fehlern muss man aber auch lernen wollen. Mit viel Dussel, wir waren im übrigen die schlechteste Rückrundenmannschaft, konnte der Abstieg so gerade verhindert werden. In meinem nächsten Bericht Anfang Juli werde ich mich dann über Ab- und Zugänge sowie die Saisonziele konkret äußern. Eins kann ich schon vorweg sagen:" Ich freue mich schon sehr auf die neue Saison und auf unseren neuen Kunstrasen. |
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Es war eine Bezirksligasaison nach dem Aufstieg, die geprägt war von Extremen.














